Vertreter des BM:UKK informierten über wesentliche Neuerungen in der Aus-, & Fortbildung auf dem Fachsportsektor, v.a. im Hinblick auf die verschiedenen Bildungsangebote an der BSPA. [Moderator: Mag. Guenther APFLAUER, BM:UKK]. Mag. APFLAUER als Vertreter des Ministeriums, betonte mehrfach die Bedeutung einer solchen Klausursitzung für zukünftige Bildungsvorhaben.
Insbesondere betrifft dies im ÖFOL die extern durchgeführte Instuktoren- & Trainerausbildung.
Hier ist ja geplant, daß im heurigen Jahr wieder, je ein solcher Lehrgang beginnen sollte, soferne genügend Teilnehmer ihr Interesse bekunden.
Die diversen Institute der BSPA [Wien, Linz, Innsbruck, Graz] berichteten über die abgelaufene Tätigkeit [Resümee 2012]; ebenso wurden neue Angebote am Fortbildungssektor speziell erörtert.
Dazu gehörte in erster Linie das sog. „kompetenzorientiertes Unterrichten, Lernen und Prüfen“. Ein Vortrag von: Dr. Oliver BACHMANN (BSPA Innsbruck) führte die Teilnehmer in diese Materie ein. Ziel der BSPA bei den nun beginnenden Ausbildungen ist es, vermehrt auch „kompetenzorientierte Wissensüberüfung“ anzubieten! Dazu soll es auch entsprechende Schulungen und Einführungen der Fachreferenten aus den Sportverbänden geben.
Hauptthemenbereich war, diesjährig die Positionierung der Ausbildung und deren Referenten im jeweiligen Fachverband.
Im ÖFOL ist die Aus- und Fortbildung sogar in den Statuten verankert; traditionell mit einem eigenen Referenten, und als Vorstandsmitglied gefestigt! Das Budget ist eher von geringer Bedeutung; v.a. da ein großer Teil der Kosten von der BSPA getragen wird [Instruktoren- und Trainerausbildungen].
Die BSPA macht auch das Angebot, an Vorstands- oder Präsidiumssitzungen der Verbände teilzunehmen, um diverse Ausbildungsaspekte und die Sinnhaftigkeit der Fortbildungsarbeit näher zu erläutern.
Ein Kurzvortrag vom BSPA-Wien-Referenten Mag. Andreas VOCK, zur Positionierung der Ausbildung in den Verbänden und Problemstellungen aus der Praxis, wurde anschließend tiefgreifend bearbeitet und diskutiert.
In Kleingruppen wurde dies durchdiskutiert bzw. fachverbandsmäßig verglichen.
Es gibt leider noch etliche Verbände der BSO, wo der Ausbildungsreferent kein Vorstandsmitglied ist, bzw. dies auch nicht statutenmäßig berücksichtigt ist.
2 wesentliche Fragestellungen für die Fachverbände wurden ausgegeben:
- Wie sieht ihre momentane Positionierung im Verband aus? Welche Chancen und welche Grenzen ergeben sich dadurch für das Ausbildungswesen?
- Wie würden sie eine optimale Positionierung im Verband beschreiben, um das Ausbildungswesen möglichst effektiv in Ihrem Verband verankern zu können?
Die Positionierung der Ausbildung innerhalb unseres Verbandes, ist im Einklang mit den ÖFOL-Statuten: Pkt.2+3..„Der ÖFOL hat das Ziel:…....…die Notwendigkeit der Förderung aller fachlichen Belange, insbesondere durch folgende Maßnahmen:
d): die Veranstaltung und Durchführung von sportartspezifischen Lehrgängen, [Ausbildungen von Trainern und Lehrwarten]
e): die Durchführung weiterer Maßnahmen, die geeignet sind, den Orientierungssport zu fördern und zu verbreiten. [Fortbildung von aktiven Sportlern, Vereinsfunktionären und Trainerpersonal]
Die BSPA ist der Ansicht, daß nur: ein in einem Sportverband stark vertretendes Bildungsreferat und eine gut verankerte Agenda Aus- und Fortbildung, insgesamt für einen sportlichen Erfolg garantieren kann, oder für Misserfolg verantwortlich ist. [Leistungssportgedanke > „nicht nur dabei sein, sondern vorne sein > Medaillienränge zählen bei Big-Events]
Denn, nur bestens geschulte Trainer, Coaches und Sportmanager können für eine qualitativ hochwertige Sportausbildung von AthletInnen sorgen.
Auch der ÖFOL bekennt sich, - vor allem durch seine Mitgliedschaft in der BSO und der Zuerkennung von entsprechenden, besonderen sportministeriellen Fördermittel -, eindeutig zum Leistungssport.
Auch sind neue Arbeitsskripten in Vorbereitung und sollen – wenn möglich – noch heuer eingesetzt werden: Trainingslehre und Sportpsychologie (in Zusammenarbeit mit dem ÖBS).
Abgeschlossen wurde diese Tagung mit einem bezeichnenden Zitat von Marie Ebner-Eschenbach: „Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein“!