Meldungen

Im Juli 2021 wurde von Sportlandesrat Christopher Drexler, den Dachverbandspräsidenten und dem Vertreter der Fachverbände, Wolfgang Bartosch, ein Sonderbudget in der Höhe von € 500.000 für spezielle Projekte im Kinder-, Nachwuchs- und Jugendbereich präsentiert.

Vorrangiges Ziel dieser Sonderdotation ist es, Kinder und Jugendliche wieder stärker zu Sport und Bewegung zu animieren, sie dafür zu begeistern und damit in weiterer Folge dann neue Mitglieder für die Sportvereine zu gewinnen. Dafür konnten von den Fachverbänden Projekte eingereicht werden, die diesem Zweck dienen. Die Sonderdotation ist als zusätzliche Möglichkeit zu sehen, um im Nachwuchsbereich mit möglichst niederschwelligen und kostenlosen Trainingsangeboten verstärkt aktiv werden zu können.

Der STOLV hat daraufhin das Projekt „Orientierungslauf digital“ eingereicht, das zwischenzeitlich auch vollinhaltlich genehmigt wurde. Im Rahmen des Trainingstags am 30.1.2022 im JUFA-Hotel Graz City in der Idlhofgasse 74 wird nun mit Beginn um 14:00 Uhr eine von Harald Zeiner geleitete Schulung stattfinden, die den Umgang mit der App MapRun und die Möglichkeiten, die sich damit im Bereich „Orientierungslauf digital“ eröffnen, zum Inhalt haben wird.

Angesprochen sind in erster Linie Trainer/-innen, Instruktor/-innen und Übungsleiter/-innen, aber auch alle, die sich verstärkt im Bereich Nachwuchs- und Bewegungsförderung engagieren wollen.

 Bitte um verbindliche Anmeldung in ANNE bis Donnerstag, 27.1.2022.

Im Rahmen des nationalen Ski-OL Wochenendes am 5. und 6.2.2022 mit den Österreichischen Staatsmeisterschaften über die Mittel- und Langdistanz findet am Samstag, 5.2.2022 auch die Steirische Ski-OL Meisterschaft 2022 (Mitteldistanz) statt.

Das Wettkampfzentrum wird sich bei der Grimminghalle in Bad Mitterndorf befinden. Die Schnee- und Loipenverhältnisse sind im Moment gut und weitere Schneefälle sind für das Salzkammergut vorhergesagt.

Details auf ANNE

Ausschreibung

Was bei unserer Terminplanung im November nicht absehbar war - nämlich das Auftauchen und die schnelle Verbreitung einer neuen Variante des SARS-COV-2 Virus – macht es für uns nun wieder einmal notwendig, die Reißleine zu ziehen und die geplante STOLV-Gala zu verschieben. Wir wollen diese wichtige Feier für den Steirischen Orientierungslaufverband in einem passenden und für alle sicheren Rahmen feiern und haben dafür alles vorbereitet, aber die Lage mit den im Raum stehenden Maßnahmen ist im Moment einfach zu unsicher, um eine größere Veranstaltung vorzubereiten.

Wir hoffen auf die warme Jahreszeit!

Von den Anfängen bis 1975

Schon vor der Gründung des HSV Graz gab es in der Grazer Garnison, vor allem beim Panzerbataillon IV einige engagierte Soldaten beim Kaderpersonal, die schon zu Beginn der 60er Jahre Orientierungslauf betrieben. Der HSV Graz war bereits 1966 Gründungsmitglied des Österreichischen Fachverbandes für Orientierungslauf. Federführend waren Horst Lecaks und Albin Bachlinger. So kam es im Juni 1966 auch zur Gründung der eigenständigen OL-Sektion im HSV Graz. Der erste Sektionsleiter war Albin Bachlinger. Neben seiner aktiven Arbeit im Verein und später auch im STOLV war er auch bei diversen Wettkämpfen im Heeresbereich sehr erfolgreich. Er wurde u.a. 1967 Heeresmeister in der Mannschaft. Ende der 60er Jahre kamen mit Klaus Chudoba (Graz) und Erich Spendlingwimmer (Judenburg) zwei Leibeserzieher (vom Leibnitzer AC) zum Verein. Beide verbreiteten das OL-Virus mit Erfolg in ihren Schulen. Klaus Chudoba war auch als Aktiver sehr erfolgreich: nach der WM 1968 (Schweden) startete er auch 1970 bei der WM in der DDR und ein Jahr später bei der Heeres-WM. Klaus zeichnete 1970 in der Mantscha eine der ersten mehrfarbigen OL-Karten in der Steiermark (Anmerkung F.H.: u.a. 1. Etappe der I. Internationalen OL-Tage der Steiermark. Die 2. Etappe im Maxlonerwald bei Leibnitz wurde vom Leibnitzer AC organisiert). Diese Karte war auch die Grundlage für mehrere überarbeitete Karten-Varianten in der Mantscha.

Die erste OL-Karte in der Mantscha bei Graz, aufgenommen und gezeichnet von Klaus Chudoba (Quelle: OrientierungsLauf Archiv Fürnkranz (OLAF Österreich))

Die Geschichte des Orientierungslaufs in Straden im Steirischen Vulkanland geht bis in das Jahr 1986 zurück. In der Schulchronik des Schuljahres 1986/87 ist die Teilnahme einer Schülergruppe bei einem Bewerb für die Hauptschulen des Bezirks, organisiert vom Heeressportverein Radkersburg unter Vizeleutnant Siegfried Haberl zu lesen.

Von November 1986 bis Mai 1987 absolvierten die SportlehrerInnen Christine Schober-Haberl und Karl Lenz den Übungsleiterlehrgang für Orientierungslauf veranstaltet vom STOLV (Kursleiter: Franz Hartinger). Dies besiegelte die eigentliche Geburtsstunde des Orientierungslaufs in Straden.

Im Jahr darauf trugen sich Schülerinnen und Schüler der HS Straden erstmals in die Ranglisten von Orientierungslaufwettbewerben ein: Herbert Saurugg, Josef Dreisiebner, Oliver Grain und Birgit Holz, um nur einige zu nennen. Margit Pfundner und Heidi Weinhandl verdienten sich bei der Bundesmeisterschaft in der Nähe von Kufstein ihre ersten Siegerlorbeeren.

Siegerinnen und Sieger beim OL-Cup in Leibnitz 1988 mit Betreuer OSR Karl Lenz

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