MTB-O News

Gesamt-AC-Siege für DRAVETZ Walter, EBERLE Wolf und FINDER Gaby

 
Die nationale MTBO-Saison ging bereits Mitte September mit dem 10.Austria-Cup in Faak am See (Kärnten) zu Ende.

Die heurige nationale Wettkampfsaison war extrem frühjahrslastig, d.h. 6 Bewerbe zwischen April und Juni und noch ein Wochenende im Hochsommer (Anfang Juli).

Also 8 Wettkämpfe vor der Sommerpause. Grund dafür war in erster Linie die MTBO-WM in Portugal (Ende Juli), man wollte möglichst viele Events – als Selektionsgelegenheit und als Vorbereitungsrennen – auf nationaler Ebene anbieten. Nur 1 MTBO-Wochenende wurde im Herbst durchgeführt.

Auch waren wieder 2 Stationen (4 Rennen) Auslands-ACs; Slowenien (Slovenj Gradec/ 1.+2.AC) und Ungarn (Hidegkut-Veszprem/ 7.+8.AC) kamen im heurigen Jahr zum Zug. 3 Wochenenden gab es auf heimischen Territorium: 3.+4.AC im Raum Wr.Neustadt (inkl. Ö-Long), 5.+6.AC im Waldviertel (inkl. Ö-Middle) und 9.+10.AC am Faakersee (inkl. Ö-Sprint).

Von den 10 durchgeführten Rennen, wurden die 7 besten Resultate für die Gesamtwertung herangezogen; das Maximum waren somit 700 Punkte!

Es gab 4 Mittel-Distanz-Bewerbe, 4 Langdistanzen und 2 Sprints; allerdings waren zumindest 2 ausgeschriebene „long-distances“ von der Zeit her, eher als Middle anzusehen!

 
Gaby Finder

Die Saison der Moutainbiker im Orientierungsläufer wurde am vergangenen Wochenende mit zwei Bewerben in Faak am See abgeschlossen.

Erfreulich aus steirischer Sicht sind drei österreichische Meistertitel durch Gaby Finder (Naturfreunde Steiermark) in der Klasse Damen über 50 Jahre,
Walter Dravetz (OLC Graz) in der Kategorie Herren 60+ und Wolf Eberle (HSV Aigen) in der Klasse H 70+.

ÖM Sprint am Faak am See/Kärnten (Samstag 17. September 2016)

Österreichische Meister:
D 50: Gaby Finder (Naturfreunde Steiermark)
H 60: Walter Dravetz (OLC Graz)
H 70: Wolf Eberle (HSV Aigen)

Silbermedaillen
D 50: Sonja Pöttler (Naturfreunde Steiermark)
H 50: Michael Melcher (Naturfreunde Steiermark)
H 60: Karl Fink (OLC Graz)

Bronzemedaillen:
D 40: Sylvia Glatz (OLC Graz)
D 50: Waltraud Ritter (Naturfreunde Steiermark)
H 70: Hans Terler (Naturfreunde Steiermark)

Steirischer Meister:
Herren: Bernhard Finder (HSV Graz)


10. Lauf zum MTBO-Austria Cup 2016
Sonntag, 18. September

Steirische Klassensieger
H 60: Gottfried Lang (Naturfreunde Steiermark)
H 70: Wolf Eberle (HSV Aigen)

2. Plätze:
H 50: Reinhard Gröll (OLC Graz)
D 50: Gaby Finder (Naturfreunde Steiermark)
H 21 K: Bernhard Finder (HSV Graz)
H 20: Markus Finder (HSV Graz)

3. Plätze:
D 14: Anna Gröll (OLC Graz)
D 50: Sonja Pöttler (Naturfreunde Steiermark)
H 60: Karl Fink (OLC Graz)
H 40: Ewald Glatz (OLC Graz)

Da bei der Erstaustragung am 30.4.2016 in den allgemeinen Klassen zu wenige TeilnehmerInnen am Start waren, wird die Steirische MTBO_Meisterschaft in den allgemeinen Klassen (H19-, D19-) am 17.9.2016 im Rahmen des 9.AC (Österreichische Staatsmeisterschaft Sprint) in Faak am See nachgetragen.

Achtung: der Nennungsschluss ist bereits am Mittwoch, 07.09.2016.

Weitere Informationen: http://www.nfvillach.at/index.php/news/31-mtb-o-oestm-oem-sprint-2016

Der Saisonstart der MTBO-ler fand im heurigen Jahr knapp hinter der Staatsgrenze, bei unseren slowenischen Nachbarn statt. Der OK SlovenjGradec unter der Leitung von Gregor Raj war Organisator dieses Events.

Üblicherweise sagt das Sprichwort, dass „das Beste“ erst zum Schluß kommt, doch diesmal hatte es den Anschein, als ob der Höhepunkt an Schwierigkeit und technischen Herausforderungen gleich am Anfang der Saison drankam.

Es gab kaum einen Fahrer, der nicht ohne gröberen Fehler davonkam; 2-3Minuten Fehler, fiel da noch in die Kategorie „vernachlässigbar“. Man merkte vielen MTBOlern noch die lange Winterpause an, und dass man O-technisch noch nicht so in Schuß war, wie gewünscht. Zum Saisonauftakt hätten sich Viele wohl ein einfacheres Rennen erwartet.

Das OL-Terrain rund um Slovenj Gradec, – im Tal der Mislinja – zählt bei den MTBOlern wohl zu den allerschwierigsten Waldgebieten und ist daher auch etwas gefürchtet. Nicht viele Höhenmeter waren zu überwinden, dafür aber kurze steile Geländekanten, viel Wurzelwerk vermischt mit weichem Moosboden; dazu lassen unzählige Wege beim Fahren kaum hohes Tempo aufkommen. Anfang April gibt es hier meistens auch noch tiefen Boden und auch frische Traktorspuren von den laufenden Waldarbeiten (Frühjahrsputz).

Das Wetter war am Wochenende 16.+17.April noch frühlingshaft warm; einzig der starke und böige Wind störte auf den offenen Flächen, und sorgte im wahrsten Sinne des Wortes für „heftigen Gegenwind“, was viel Kraft beim Treten kostete.

Die Steirischen MTBOler starteten durchwegs gut in die neue Saison. Vor allem in den Eliteklassen gab es im Austria-Cup überraschende Podestplätze für die Steirer.

Die Frühjahrs-Saison für die steirischen MTBO-Sportler verlief äußerst erfolgreich. Die MTBO-Austria-Cupbewerbe 3. bis 6. fanden in Niederösterreich statt; zuerst im südlichen Industrieviertel, dann im Waldviertel. Neben wertvollen Ranglisten-Punkten, gab es auch 2 österreichische Meisterschaften, sowie eine Steirische MTBO-MS, die ausgetragen wurden!

Zuletzt wurde im Waldviertel am 11.+12.Juni die österr.MS auf der Mittel-Distanz durchgeführt. Gleichzeitig mit den AC-Bewerben, gab es auch Tschechische Cupläufe; für die Elite ging es auch um World-Ranking-Punkte. Die Anzahl an internationalen Startern war diesmal besonders groß; findet doch 2017 in Grafenschlag ein MTBO-Weltcup mit 3 Bewerben statt!

315 Teilnehmer, vorwiegend aus Österreich (120TN) und Tschechien (170TN), dazu starke Nationen wie Russland, Italien, Slowakei, Ungarn und Litauen, nahmen an diesem Weekend teil. Von MTBO-„genießen“ kann man leider nicht sprechen, da das Wetter einen gehörigen Strich durch den Genussfaktor machte!

2 Tage lang im gleichen Terrain auf nassen, rutschigen, matschverschmierten, tiefen Wegen und Pfaden dahintreten und kein Weiterkommen zu verspüren, ließ häufig Frust anstatt Spaß aufkommen. Natürlich kann kein Veranstalter was dafür, wenn eine Veranstaltung durch schlechtes Wetter beeinträchtigt wird, allerdings behält man gerade dadurch einen Bewerb in schlechter Erinnerung!

Die ÖMS-Bahnen (Middle) vom Samstag, waren vom Schwierigkeitsgrad eher zu leicht angelegt, während die Langdistanz vom Sonntag in etlichen Klassen, das Prädikat „lang“ gar nicht verdiente. (19Minuten Siegerzeit in der D60-, oder 25min in der D-17, oder 26min in der H70-).

Vor allem die Tschechischen Gäste schienen etwas enttäuscht, da sie im eigenen Land anderes gewohnt sind! (z.B. Steckenlänge Long-distance vom CZE-Cup am 22.5.16 / D15-17 / 12,5km+250HM / SZ:77min) 

Dennoch waren die steirischen MTBOler guten Mutes in dieses Rennen gegangen und waren in puncto Medaillien und Siegen neben Wien wieder Top-Bundesland.